Zentrum für Arbeit und Politik (zap)

Das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) steht für Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung. Im Fokus seiner Arbeit stehen Themen wie politische Bildung, Mitbestimmung, der Wandel der Arbeitswelt sowie die Landespolitik in Bremen. Durch praxisnahe Forschung, lebensweltbezogenen Wissenstransfer sowie demokratiest?rkende Bildungs- und Beratungsangebote schl?gt das zap eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Mit dem Masterstudiengang ?Arbeit – Beratung – Organisation“ sowie dem Lehramtsstudium "Politik-Arbeit-Wirtschaft" (Bachelor und Master) verantwortet das zap drei Studieng?nge an der Universit?t Bremen. Das zap ist Kooperationspartner der Arbeitnehmerkammer Bremen

Geb?ude Domshof

Kontakt

Universit?t Bremen
Zentrum für Arbeit und Politik
Forum am Domshof
Domshof 26, 5. Etage
28195 Bremen

Tel.: 0421 218 56701
Email: zap(at)uni-bremen.de

Social Media

zap aktuell

Transfer

In Bremen ist die neue Runde der Juryarbeit im Netzwerk Berufswahl-SIEGEL gestartet. Mit dabei ist auch unsere Dr. Eva Anslinger, die sich als Jurymitglied in die Bewertung der Bewerbungen und die Weiterentwicklung der Berufsorientierung an Schulen einbringt.

Das Berufswahl-SIEGEL zeichnet Schulen aus, die ihre Schüler:innen in besonderer Weise bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen und ihnen den ?bergang in Ausbildung, Studium oder weitere Bildungswege erleichtern. Die Jury prüft die Bewerbungen der Schulen und führt Audits vor Ort durch, um die Qualit?t der Berufsorientierung zu bewerten.

Tagung

Demokratiebildung: eine Aufgabe der Arbeitslehre?! 
Demokratien stehen weltweit unter Druck. Polarisierung, Desinformation, politische Radikalisierung und ein zunehmendes Misstrauen gegenüber Institutionen stellen demokratische Ordnungen vor gro?e Herausforderungen. Auch in Deutschland 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育en sich Stimmen, die sich von demokratischen Prozessen abwenden. Diese Entwicklungen machen deutlich: Demokratie ist keine Selbstverst?ndlichkeit – sie muss aktiv verteidigt und immer wieder neu gelernt werden. Angesichts der aktuellen Entwicklung ben?tigt Demokratiebildung eine Revision oder gar Weiterentwicklung, um gesellschaftliche Transformationsprozesse, digitale Lebenswelten und eine Entwicklung zu gr??erer sozialer Gerechtigkeit aktiv mitzugestalten. Schulen sind dabei zentrale Orte der Demokratieentwicklung. Besonders die Arbeitslehre er?ffnet durch ihre Lebens- und Handlungsn?he vielf?ltige M?glichkeiten, demokratische Bildungsprozesse zu initiieren. Als interdisziplin?res Bildungsfeld integriert sie Technische und ?konomische sowie Hauswirtschaftliche und Soziale Bildung, Verbraucherbildung und Berufliche Orientierung – allesamt Bereiche, in denen demokratische Teilhabe konkret erfahrbar gemacht werden kann. In allen Bereichen der Arbeitslehre finden sich demokratische Lernanl?sse – sei es durch Mitbestimmung in Gruppenprozessen, kritische Auseinandersetzung mit normativen Fragen, die Reflexion über gesellschaftliche Entwicklungen oder die Gestaltung von zukunftsf?higem Handeln. Im Rahmen der GATWU Jahrestagung 2026 an der Universit?t Bremen (am Zentrum für Arbeit und Politik - ZAP) werden wir uns mit diesen und weiterführenden Themen der Arbeitslehre befassen. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und ein kommunikatives Miteinander!

Transfer

"Places of Power" – Politische Bildung im Stadtraum erleben

?Places of Power“ ist ein interaktives politisches Bildungsformat, das an das Prinzip des Geocachings angelehnt ist. Teilnehmende begeben sich auf eine festgelegte Route durch die Bremer Innenstadt – gespickt mit spannenden Inhalten rund um Demokratie und politische Teilhabe. Ziel ist es, Menschen im Alter von 12 bis 99 Jahren spielerisch an demokratische Mitbestimmung heranzuführen und dabei interessante Einblicke in die politische Landschaft Bremens zu gewinnen. Fünf Stationen laden unter den thematischen Schlagworten Solidarit?t, Protest, W?hlen und Wissen dazu ein, den Stadtraum neu zu entdecken. Neben Wissensfragen finden auch pers?nliche Einsch?tzungen und Meinungen Platz – und machen das Angebot zu einem dialogischen Erlebnis. Das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) ist Teil der Universit?t Bremen. Es verbindet Wissenschaft und Gesellschaft durch praxisnahe Forschung, demokratiest?rkende Bildungsformate und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wandel der Arbeitswelt.

Buchtitel Grundbildung und Habitus

Publikation

Eva Quante-Brand und Eva Anslinger haben in dem Sammelband ?Grundbildung und Habitus. Theorie – Methode – Praxis“ eine Beitrag mit dem Titel "Lust am Lernen: Motivationslagen junger Erwachsener am ?bergang Schule–Beruf. Habituell beeinflusst?" ver?ffentlich. Das Buch befasst sich mit dem Zusammenhang von Grundbildung und sozialer Ungleichheit. Er bietet einen ?berblick über theoretische, konzeptionelle und methodische Grundlagen und thematisiert habituelle Einflüsse sowie konkrete Praktiken im Bereich der Grundbildung. Der Sammelband vereint Beitr?ge von Expert*innen aus Soziologie und Erziehungswissenschaft, die durch Praxisberichte erg?nzt werden. Kostenloser Download hier

Bild Podium

Transfer

“Bremen ist kein Stadtstaat” Erfolgreicher Talk in der Kassenhalle am Domshof. Die Veranstaltung widmete sich der besonderen politischen Konstruktion des Landes Bremen und griff zugespitzt formulierte Kritik an seinem Status als vermeintlichem ?Stadtstaat“ auf. In drei Gespr?chsrunden diskutierten Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Medien zentrale Fragen zur Rolle des Senats, zur Stellung Bremerhavens und zu den institutionellen Besonderheiten Bremens. Dabei wurde deutlich, dass das Land Bremen historisch gewachsen, politisch eigenst?ndig und zugleich bundesweit einzigartig ist. Die Gespr?che verbanden wissenschaftliche Einordnung mit praktischen Erfahrungen aus Landes-, Bundes- und internationaler Perspektive. Das Publikum beteiligte sich aktiv und brachte eigene Sichtweisen auf Identit?t und Zukunft des Landes Bremen ein.

Buchcover

Publikation

Gewerkschaftliche Vertrauensleute im Betrieb

Aufbruch wagen, Mitbestimmung gestalten

Erhard Tietel / Frank Meng / Ingo Singe / Olaf Katenkamp

Vertrauensleute sind das Gesicht der Gewerkschaft im Betrieb und Ansprechpartner für ihre Kolleg*innen vor Ort. Eine zeitgem??e Vertrauensleutearbeit greift die vielf?ltigen Anliegen der Besch?ftigten auf und beteiligt sie kreativ an gewerkschaftlichen Aktionen. Die Autoren zeigen anhand konkreter F?lle aus Industrie und Dienstleistung, wie ein aktiver Vertrauensk?rper die Arbeitszufriedenheit erh?hen und die Bew?ltigung von Transformationsprozessen unterstützen kann. Au?erdem st?rken engagierte Vertrauensleute die betriebliche Mitbestimmung und die demokratische Kultur insgesamt – ein Ansatz, der die gewerkschaftliche Arbeit an der Basis vitalisiert und gegen demokratiefeindliche Politikangebote immunisiert.

Weiterbildung

Der weiterbildende Masterstudiengang "Arbeit - Beratung - Organisation" (MABO) bietet betrieblichen Interessenvertreter:innen die Chance, ihre Kompetenzen für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu erweitern. Berufsbegleitend und flexibel studieren durch das Baukastenprinzip: W?hlen Sie zwischen dem vollst?ndigen Master (M.A.) oder einzelnen Zertifikaten wie "Arbeitsbezogene Beratung", "Partizipative Personal- und Organisationsentwicklung" und "Arbeits-/Technikgestaltung und Beteiligung". N?chster Studienstart: September 2025.

Buchcover

Publikation

Bremen ist kein Stadtstaat! 
Wussten Sie, dass Bremen ein Zwei-St?dte-Staat, also eigentlich ein Fl?chenstaat mit zwei Kommunen ist? Matthias Güldner erkl?rt die Freie Hansestadt Bremen, das vielen unbekannte Wesen, auf unterhaltsame Weise. Dabei geht er auf den Staatsaufbau, die Wahlen und auch das Schulsystem ein. Es entsteht eine übersichtliche Kompakteinführung für alle, die sich nicht durch ein ganzes Politikhandbuch bl?ttern wollen. Bremische Illustrationen machen die besprochenen Themen auch für Nicht-Bremer:innen lebendig.
Ab sofort im Buchhandel erh?ltlich!

Roll-Up FGZ; Logo zap

Forschung

Das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) ist auch die n?chsten Jahre am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt. Gemeinsam mit Kolleg:innen aus Bielefeld, Leipzig, Halle und Konstanz bearbeitet das zap das Arbeitspaket "Jugend als Generation Krise? Sozialisation in gesellschaftlichen Konflikten und Transformationen". Das zap nimmt dabei die politische Teilhabe von jugendlichen Bürger:innen als Praxis des demokratischen gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Blick.