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Preis Robert Bosch Stiftung
Preis Robert Bosch Stiftung
Prof. Karin Wolf-Ostermann (IPP), 2.v.l. bei der Preisverleihung in Berlin

Das Projekt ProKIP hat den Sonderpreis “Ideas for Impact” 2026 der Robert Bosch Stiftung erhalten. Am Donnerstag, 26.02.2026 wurden die Forschenden des Teams um Professorin Karin Wolf-Ostermann geehrt. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin überreicht. Mit dem Sonderpreis würdigt der Bosch Health Campus im Namen der Robert Bosch Stiftung das innovative Projekt, dass zu Verbesserung des Gesundheitssystems mit zukunftsf?higen digitalen L?sungen und KI beitr?gt.

 

Wie kann KI die Pflege verbessern?

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ProKIP (?Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege) erforschten, wie KI-L?sungen erfolgreich in die Pflegepraxis integriert werden k?nnen. Das Fundament hierfür bildeten theoretische und empirische Erkenntnisse. Parallel dazu entwickelten die Forschenden ein KI-Pflege-Readiness-Assessment. Dabei handelt es sich um ein Bewertungsinstrument, mit dem geprüft wird, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vorbereitet sind.

Dabei wurden beispielsweise der Nutzen von KI-Systemen, die Datenqualit?t sowie  ethische Fragen untersucht. Auch partizipative Ans?tze wurden geprüft, dabei wurde untersucht, wie Beteiligte, zum Beispiel Pflegekr?fte, Patient:innen oder Angeh?rige in die Entwicklung und Nutzung von KI einbezogen werden k?nnen. 

Für den Wissens- und Datenaustausch wurde eine Plattform aufgebaut sowie Forschungswerkst?tten – sogenannte Labs – und fachliche Coaching-Angebote etabliert. Ziel war es, Erfolgsfaktoren für den Praxiseinsatz zu identifizieren. Innovativ waren insbesondere die Ans?tze für einen Datenschutz-by-Design für pflegerelevante digitale Daten. 

?Der Preis macht die Innovationsleistung von KI-Pflege-Projekten und der Pflegepraxis sichtbar und schafft mit dem KI-Pflege-Readiness-Assessment erstmalig eine Wissensbasis zum KI-Reifegrad von Pflegeeinrichtungen und Kliniken“, sagt die Verbundkoordinatorin für das Projekt, Professorin Karin Wolf-Ostermann, Leiterin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universit?t Bremen. 

Ma?geblich beteiligt an der Umsetzung des Projekts waren an der Universit?t Bremen die Forschenden Dr. Kathrin Seibert sowie Dominik Domhoff, Janissa Altona vom IPP sowie Dagmar Borchers, Professorin für Angewandte Philosophie an der Universit?t Bremen mit ihrem Team.

Das Projekt ProKIP hat bundesweit acht Verbundprojekte des F?rderprogramms “Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen” des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt über 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Jahre begleitet und evaluiert.

Neben der Universit?t Bremen waren am Projekt als Partner die Charité - Universit?tsmedizin Berlin, die Berliner Hochschule für Technik, der Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft, Halle (Saale) und das Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin beteiligt. Gef?rdert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Mit dem Preis ?Ideas for Impact“ (ehem. Otto Mühlschlegel Preis der Robert Bosch Stiftung) werden wegweisende Versorgungskonzepte und soziale Innovationen ausgezeichnet, die insbesondere ?lteren Menschen eine bessere Gesundheit und 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 Lebensqualit?t versprechen und dabei eine Wirkung auf die qualitative Entwicklung der Gesundheitsversorgung insgesamt entfalten. Der Ideas for Impact wird alle zwei Jahre verliehen – dieses Jahr erfolgt erstmalig auch die Vergabe eines Sonderpreises.

澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育:
https://www.public-health.uni-bremen.de/forschung/abteilung-7-pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung


Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann 
Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für 
Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften 
Universit?t Bremen 
Telefon: +49 421 218-68960 
E-Mail: wolf-ostermannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Forum am Domshof

Nachdem die Psychotherapeutische Universit?tsambulanz über die Lebensspanne (PULS) der Universit?t Bremen im Sommer 2025 ihren Betrieb aufgenommen hat, soll nun am 16. April 2026 um 16:00 Uhr in der Kassenhalle im Forum am Domshof, Domshof 8-12, 28195 Bremen, die feierliche Er?ffnung stattfinden. Die PULS bietet für Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichen psychischen Problemen in Bremen und Umgebung Einzel- und Gruppentherapie an. Die Ambulanz leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zugleich dient sie der Ausbildung angehender Psychotherapeut:innen sowie der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung.

Das Programm der Er?ffnungsveranstaltung beinhaltet neben Gru?worten und einer Vorstellung der Psychotherapeutischen Universit?tsambulanz über die Lebensspanne auch Impulsvortr?ge zur Rolle der Hochschulambulanz für Forschung und Ausbildung (von Psychotherapeut:innen) und zur Rolle der Hochschulambulanz in multiprofessionellen Netzwerken. Im Anschluss wird zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Neben der M?glichkeit zum kollegialen Austausch k?nnen anhand von Postern Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Ambulanz gewonnen werden.

Die Veranstaltung wird unterstützt von: 
heimtextilien.com – dem Raumausstattungspartner nicht nur für Plissees 
GoLeasy - Die übergreifende Leasingsuchmaschine

Professorinnen Daniela Fuhr, Sarah Sch?fer und Monika Equit (v.l.n.r.)
Ein bundesweites Konsortium unter Leitung der Professorinnen Daniela Fuhr, Sarah Sch?fer und Monika Equit (v.l.n.r.) hat zum Ziel, Jugendliche im Umgang mit Stress und psychischen Problemen zu unterstützen und ihnen zu helfen, psychisch gesund zu bleiben.

Ein bundesweites Forschungskonsortium startet das Projekt ?STRESS Care“, um Jugendliche besser im Umgang mit Stress und psychischen Belastungen zu unterstützen. Die Ansprechpartnerin für das Projekt in Bremen (sowie eine Co-Leitung) ist Prof. Dr. Daniela Fuhr des Leibniz-Institut für Pr?ventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) und der Universit?t Bremen.

Das Vorhaben wird über 5,8 Millionen Euro vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gef?rdert und soll über dreieinhalb Jahre laufen. Das Programm richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse: Nach einem Projekttag zur mentalen Gesundheitskompetenz folgt ein digitales Training mit individuell zugeschnittenen Modulen über eine App, die Stressbew?ltigung, Emotionsregulation und Resilienz f?rdert. Teilnehmende werden dabei von sogenannten eCoaches begleitet.

Ziel ist es, psychische Belastungen frühzeitig zu reduzieren, die Entstehung ernster Erkrankungen zu verhindern und niedrigschwellige Pr?ventionsangebote in Schulen zu etablieren. Die Wirksamkeit des Ansatzes soll in einer bundesweiten Studie mit 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育eren tausend Jugendlichen wissenschaftlich überprüft werden.

Prof. Dr. Daniela Fuhr
Telefon: +49 (0)421 218-56-754
E-Mail: fuhr(at)leibniz-bips.de

? Universit?t Bremen

Dr. Sarah Forberger hat am 19. November 2025 ihr Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Auf Grundlage ihrer kumulativen Habilitationsschrift ?All for Prevention: Navigating the Implementation of Public Health Policies for Non-Communicable Disease Prevention at the example of nutrition, physical activity and tobacco control policies“, ihres Habilitationsvortrags ?F?rderung gesunder Ern?hrung in Bremer Schulen: Ansatzpunkte, Herausforderungen und Implikationen für Schulen in Deutschland“ sowie des anschlie?enden Kolloquiums wurde ihr die Lehrbefugnis (venia legendi) für das Fachgebiet Gesundheitswissenschaften zuerkannt.

Der Fachbereichsrat des Fachbereichs 11 gratulierte Dr. Forberger am 28. Januar 2026 herzlich zu diesem Erfolg und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!
Frau Dr. Forberger ist seit 2021 am Leibniz-Institut für Pr?ventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in der Abteilung Pr?vention und Evaluation als Senior Scientist t?tig.

澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 zu Frau Dr. Forberger sind hier erh?ltlich.

 

Patrick Pollmeier

Mit der Inbetriebnahme der Psychotherapeutischen Universit?tsambulanz über die Lebensspanne (PULS) erweitert der Fachbereich 11 der Universit?t Bremen sein Profil als innovativer Standort für Forschung, Lehre und Versorgung. Die Ambulanz bietet psychotherapeutische Behandlungen für Menschen mit unterschiedlichen psychischen Beschwerden aller Altersgruppen an und verknüpft diese Versorgung eng mit den wissenschaftlichen Ausbildungs- und Forschungsaktivit?ten im Fachbereich 11. 

Der Ambulanzbetrieb startete im Sommer 2025 und umfasst sowohl Lehrtherapien, insbesondere im neuen Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie, als auch therapeutische Angebote im Rahmen von Forschungsprojekten. Bei den Lehrtherapien ist das Ziel, wissenschaftlich fundierte Therapieformen (insbesondere psychodynamische Therapie und kognitive Verhaltenstherapie) in den universit?ren Kontext zu integrieren und Studierenden praxisnahe Erfahrungen in Diagnostik und Behandlung zu erm?glichen. Durch die Forschungsprojekte flie?en neue wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Behandlung ein und umgekehrt sto?en klinische Erfahrungen innovative Forschungsfragen an. ?ber die Versorgung in Lehre und Forschung tr?gt PULS au?erdem dazu bei, das psychotherapeutische Angebot in der Region zu st?rken. 

An dem Aufbau des Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie der dafür notwendigen psychotherapeutischen Hochschulambulanz waren viele verschiedene Institutionen und Personen beteiligt. Gemeinsam mit diesen und unseren Kooperationspartner:innen wird am 16.04.2026 im Forum am Domshof die Er?ffnung offiziell gefeiert. 

Mit tiefem Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass der Hochschullehrer, Kognitionswissenschaftler und gesch?tzte Kollege Herr Prof. Dr. Günter Vetter im Alter von 83 Jahren gestorben ist. Er war von 1972 bis 2007 als Professor für Allgemeine Psychologie am FB 11 der Universit?t Bremen t?tig und Mitglied des Instituts für Psychologie und Kognitionsforschung (IPK), dass er gemeinsam mit Prof. Dr. Michal Stadler und Prof.in Gisla Gniech gegründet hat. Herr Professor Vetter betrieb in der Grazer Stra?e ein Taubenlabor und forschte darin über multistabile Wahrnehmungsprozesse bei Tauben.
Herr Professor Dr. Günter Vetter ist am 20.12.2025 in München verstorben.

Frau Prof. Dr. Canan Basar-Eroglu, aktuell t?tig an der Izmir Ekonomi Univeritesi in Izmir, Türkei hat im Dezember 2025 für ihre herausragenden Leistungen in der Wissenschaft den renommierten METU Parlar Foundation Science Award erhalten.

Frau Basar arbeitete von 1992 - 2017 als Professorin am Fachbereich 11. Sie war viele Jahre Leiterin des Instituts für Psychologie und Kognitionsforschung und lehrte Allgemeine Psychologie, Experimentalpsychologie und Neurokognition. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Elektrophysiologie des Menschen und den neuronalen Korrelaten von Wahrnehmung und Kognition. Mit 230 Publikationen und 12.000 Zitationen ist sie eine der erfolgreichsten Wissenschaftler*innen der Universit?t Bremen. Ihre Begeisterung, innovatives Denken und ihr Einsatz für die wissenschaftlihe Nachwuchsf?rderung macht sie als Forscherin und Mensch zu einem Vorbild.

Der Fachbereich gratuliert Frau Basar herzlich zu dieser verdienten Ehrung.

Auquarell Skizze von der Psychologin Julia Stern mit der Beglückwünschung für den Berninghausenpreis 2025

Am 3.12.2025 ist der Berninghausenpreis für hervorragende Lehre vergeben worden. Einen der zwei Studierendenpreise erhielt Prof. Dr. Julia Stern vom FB 11.

Julia Stern hat eine Stelle als Senior Researcher für "Psychometrie und Forschung zu Individuellen Differenzen" inne und vertritt derzeit die Professur für "Pers?nlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik". 

?Julia Stern vereint herausragende didaktische F?higkeiten, innovative Lehrmethoden und hohe fachliche Kompetenz mit einer offenen und wertsch?tzenden Haltung gegenüber den Studierenden“, lobt die Jury die Lehre von Julia Stern.

Der FB 11 beglücktwünscht Julia Stern zu ihrer Auszeichnung.

Für weitere Informationen zur Verleihung hier.
Für allgemeine Informationen zum Berninghausenpreis hier.

Dekanin Darmann-Finck übergab Prof. Stopsack und Prof. Frank Blumenstr?u?e zur

Am Montag, 24.11.2025 stellten im Rahmen einer Antrittsvorlesung Frau Prof. Dr. Cornelia Frank (Bewegungswissenschaft) und Herr Prof. Dr. med. Konrad Stopsack (Epidemiologische Methoden und Ursachenforschung)  ausgew?hlte Themen aus ihrer Forschung vor. 

Prof. Dr. Frank wurde zun?chst von Prof. Dr. Thomas Schack, Universit?t Bielefeld, vorgestellt und pr?sentierte Forschungsergebnisse zu der Frage, wie Menschen bestimmte Bewegungsabl?ufe erfolgreich praktisch aber auch mental üben k?nnen, sowie die Einbindung von virueller Realit?t in ihrem Forschungsgebeit.

Die pers?nliche Vorstellung vom Kooperationsprofessor, Prof. Dr. Stopsack, hielt Prof. Dr. Hajo Zeeb vom BIPS. In seinem Vortrag fokussierte er sich auf die Auswertung populationsbasierter und klinischer Kohortenstudien und ihre Geschichte.

Die Themen der beiden Kolleg:innen l?ste beim Publikum jeweils eine angeregte Diskussion und weiterführende Fragen aus.

Prof. Dr. Ina Hunger
Prof. Dr. Jana Semrau

 


Prof. Dr. Ina Hunger (Professur für Sportp?dagogok und Sportdidaktik) wurde zur Vizepr?sidentin der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) gew?hlt. Sie verantwortet in der dvs das Ressort "Bildung" und leitet u.a. als Co-Vorsitzende den ad-hoc-Ausschuss "Die Zukunft des Schulsports sichern". Die deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) ist die Berufsorganisation aller Sportwissenschaftler:innen in Deutschland.

https://www.sportwissenschaft.de/hunger/

 

 




Prof. Dr. Jana Semrau (Professur für Sport, Bewegung und Gesundheitsf?rderung) wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des Fakult?tentags Sportwissenschaft gew?hlt. Der Fakult?tentag vertritt die hochschulpolitischen Belange aller sportwissenschaftlichen Fakult?ten und Institute in Deutschland und repr?sentiert die vielf?ltige Fachkultur der Sportwissenschaft.

http://fakultaetentag-sportwissenschaft.de/

Im Wintersemester geht eine Diskussionsreihe der Frage nach, wie das Gesundheitssystem nachhaltiger gestaltet werden kann. Organisiert wird die Reihe von der Initiative "Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit, Klimaneutralit?t" (NKK) des Fachbereichs 11 (Human- und Gesundheitswissenschaften) der Univerit?t Bremen und dem Wissensschwerpunkt Gesundheitswissenschaften (Health Sciences Bremen. up2date. hat Professorin Ingrid Darmann-Finck gefragt, welche Idee dahinter steckt.

Hier zum Artikel des Onlinemagazins der Universit?t Bremen.

Der Fachbereich 11 ist ins GW1 umgezogen!

Sie finden uns nun in der Universit?tsallee 1a-c.

Ein Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier

Abgebildet sind Prof. Kei Kamide, Prof. Kazumasa und Prof. Hajo Zeeb

Am 3. Oktober besuchte Prof. Hajo Zeeb die Universit?t Osaka in Japan. Gemeinsam mit Prof. Kei Kamide und Prof. Kazumasa Minami sprach er über aktuelle Forschungsthemen und m?gliche Formen der Zusammenarbeit im Rahmen des bestehenden Forschungsabkommens zwichen dem Fachbereich 11 un der Universit?t Osaka.

 

 

Im Wintersemester 2025/26 wird die Veranstaltungsreihe "Gesunde Zukunft: Nachhaltig und Klimagerecht (in Bremen)" fortgesetzt. Sie findet dann im Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Bremen statt. Sie wird von der NKK-Initiative des FB 11 und dem Wissenschaftsschwerpunkt Health Sciences der Universit?t Bremen organisiert

Knarik Nikoyan

In dieser Folge sprechen Rasmus Bisanz (Student), Gabi Meihseinkel (Studierwerkstatt) und Solveig Lena Hansen (Lehrende) mit dem Projekt Unconditional Teaching. Thema ist ein Innovation Lab, das mulimediale Lern-LehrPfade für das wissenschaftliche Arbeiten in Public Health entwickelte.

Im neuen Podcast von Unconditional Teaching berichten Rasmus Bisanz, Gabi Meihswinkel und Solveig Lena Hansen von der Universit?t breen über ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt "SKILL innovation Lab: Wie geht Wissenschaft?". Gemeinsam mit 20 anderen Studierenden und Lehrenden wurde im Projekt multimediale Lern- und Lehrpfade entwickelt, um das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Gesundheitswissenschaften / Public Health anschaulich und praxisnah zu gestalten.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende w?hrend ihres gesamten Studiums kontinuierlich beim Erwerb wissenschaftlicher Kompetenzen zu unterstützen. Dazu wurden Materialien und ?bungen zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur guten wissenschaftlichen Praxis entwickelt, die nicht nur zu Beginn, sondern in allen Phasen des Studiums genutzt werden k?nnen. Die Einbettung dieser Materialien in regul?re Lehrveranstaltungen soll ihre Anwendung erleichtern und ihre nachhaltige Verankerung f?rdern.
Darüber hinaus verfolgt das InnoLab die Idee, wissenschaftliche Kompetenzen nicht isoliert in einzelnen Modulen, sondern modulübergreifend und über den gesamten Studienberlauf hinweg aufzubauen. So entsthet eine kontinuierliche F?rderung, die das Fundament für verantwortungsvolles und reflektiertes wissenschaftliches Arbeiten legt. Um eine gute Vernetzung von Studierenden und Lehrenden zu erm?glichen, werden Elemente der Information, Kommunikation und Kollaboration erarbeitet, die langfristig Lehr-Lern-Strukturen schaffen sollen.
Die Umsetzung dieser Ziele erfolgter in enger Zusammenarbeit von Lehrenden und Studierenden. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden bedürfnisorientierte Materialien entwickelt, mulitmedial aufbereitet und fortlaufend evaluiert. Von Beginn an war ein intensiver Dialog zwischen allen Beteiligten ein zentrales Prinzip. Studierende waren an s?mtlichen Arbeitsschritten beteiligt und konnten ihre Perspektiven aktiv einbringen - Partizipation versteht das Projekt als Grundprinzip sowohl der Public Health Praxis als auch der Lehre. Die entwickelten Materialien wurden direkt in Lehrveranstaltungen erprobt und zus?tzlich über soziale Netzwerke verbreitet. Für eine nachhaltige Nutzung ist eine gemeinsame Plattform im Stud.IP entstanden, die es Lehrenden erm?glicht, die Materialien flexibel in ihre Lehrveranstaltungen einzubringen und bei Bedarf anzupassen.

Im Podcast reflektieren die drei Projektbeteiligten nicht nur über diese Arbeitsprozesse und Ergebnisse, sondern auch über die Rolle von ?Unconditional Teaching“. Ein Workshop zum Thema ?Beziehungsreiche und machtsensible Hochschullehre“, den Tyll Zybura und Katharina Pietsch im Herbst 2023 mit dem InnoLab-Team durchführten, bot wichtige Impulse.

Im Gespr?ch wird deutlich, wie das Konzept einer machtsensiblen und beziehungsorientierten Lehre die Zusammenarbeit im Projekt bereichert hat, welche Herausforderungen auftraten und welche Impulse für die zukünftige Gestaltung von (gesundheitswissenschaftlicher) Lehre daraus entstehen k?nnen.

Die Society for Mathematical Psychology hat Prof. Dr. Markus Janczyk zusammen mit seinen Kollegen Prof. Dr. Rolf Ulrich (Uni Tübingen) und Prof. Dr. Thomas Richter (Uni Magdeburg) für ihren Artikel zur Vorhersage von Reaktionszeiten und Reaktionswahlen bei zeitabh?ngigen Diffusionsmodellen, erschienen 2023 im Journal of Mathematical Psychology, mit dem Duncan Luce Outstanding Paper Award 2025 ausgezeichnet. Der Artikel behandelt die mathematischen Grundlagen eines sehr aktuellen Problems der mathematischen Modellierung kognitiver Prozesse und behandelt ausführlich und vergleichend m?gliche Verfahren der L?sung inkl. ihrer Vor- und Nachteile und Effizienz. 

Aus der Nominierung für den Preis kann entnommen werden: "This article provides a rigorous and clear presentation and analysis of methods for obtaining response time and accuracy predictions for diffusion models with time-varying drift rates and decision boundaries...For the researcher asking 'what is the best method to use for my particular problem?' the article provides something of a one-stop shop to answer that question."

Der Duncan Luce Outstandin Paper Award wird verliehen für den au?ergew?hnlichsten Artikel im Journal of Mathematical Psychology in den letzten drei Jahren. Eine Pressemitteilung ist hier zu finden und der Artikel kann hier aberufen werden.

NKK_Vortragsreihe

Hei?e Stadt und kühler Kopf: Wie Bremen sich auf Hitze vorbereitet
Vortrag in der reihe "Gesunde Zukunft: Nachhaltig und Klimagerecht (in Bremen)"

Inmitten der letzten Hitzewelle mit bis zu 40 Grad in Deutschland und 36 Grad in Bremen fand der dritte Vortrag der Reihe "Gesunde Zukunft: Nachhaltigkeit und Klimagerecht (in Bremen)" statt. Am 2.7.25 diskutierten Vincent M?ller (Referat 43 - Anpassung an den Klimawandel, Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft) und Dr. Felix Kutter (Referat 31 - Umwelthygiene, Gesundheitsamt Bremen) in ihren Vortr?gen im Forum am Domshof wie sich Bremen in den kommenden Jahrzehnten auf den Klimawandel, hei?ere Sommertage und gesellschaftlichen Herausforderungen aufgrund von Hitzeereignissen vorbereiten will. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Gabriele Bolte (Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universit?t Bremen), die an der Erstellung des Hitzeaktionsplans beteiligt war und dabei ihre Public-Health-Expertise zu gesundheitlichen Folgen von Hitze und zu gesundheitlicher Chancengerechtigkeit eingebracht hat.

Für uns alle ist bereits spürbar: die Sommer werden auch in Bremen und Bremerhaven w?rmer. Dieser Trend wird sich auch zukünftig fortsetzen, sodass wir in den kommenden Jahren zunehmend hei?ere Sommertage, hei?e Tage und Tropenn?chte erleben werden. Insbesondere in der Stadt wird die Hitze zur Herausforderung werden. Man spricht hier vom sogenannten "urbanen W?rmeinseleffekt", da die Stadt im Vergleich zum eher unbebauten Umland anderen Klimabedingungen ausgesetzt ist (z.B. durch die Einwohner:innenzahl und die Stadtgr??e). Auch in der Nacht kühlen die st?dtischen W?rmeinseln meist nicht richtig ab.

Dies wird auch in der aktualisierten Stadtklimaanalyse für Bremen deutlich, denn sie zeigt in ihren Modellergebnissen deutlich die r?umliche Verteilung der Hitzebelastung: Tagsüber variiert die Hitzebelastung stark auf kleinem Raum und h?ngt insbesonder davon ab, wie viele Schattenfl?chen es gibt. In der Nacht hingegen konzentriert sich die Hitze vor allem auf dicht bebaute und stark  versiegelte innerst?dtische Bereiche.

Die Hitzebelastung wird für alle Menschen irgendwann problematisch, jedoch sind insbesondere vulnerable und sensible Bev?lkerungsgruppen st?rker betroffen und bedürfen besonderen Schutz. Dies betrifft Senior:innen, obdachlose Menschen, S?uglinge und Kinder sowie schwangere Personen. Direkte gesundheitliche Folgen starker Hitzebelastung umfassen zum Beispiel Dehydrierung, Hitzekollaps und Hitzschlag. Zudem kommt es bei Hitze auch zu auftretenden Nebenwirkungen von verschiedenen Arzneimittelgruppen und einem Wirkungsverlust von bestimmten Medikamenten. Aber auch indirekte Folgen von Hitze sind unbedingt zu beachten, denn durch Hitze kann ein erh?htes Risiko für Unf?lle entstehen und die Funktionstüchtigkeit des Gesundheitswesens im Allgemeinen beeintr?chtigt werden.

Der Hitzeaktionsplan für Bremen und Bremerhaven

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben Bremen und Bremerhaven einen Hitzeaktionsplan entwickelt. Dieser umfasst fünf Handlungsfelder, welche sich thematisch sowohl mit dem Bauwesen und der Stadtplanung, Umweltbedingungen und auch mit dem Gesundheitsschutz auseinandersetzen.

zentrale Fragen, die der Plan adressiert, sind zu Beispiel:

  • Wo treten hitzebedingte Krankheitsf?lle geh?uft auf ?
  • Welche Berufsgruppen brauchen besonderen Schutz ?
  • Welche Medikamente reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen ?
  • Wie wird die Trinkwasserversorgung für obdachlose Menschen gesichert ?

Der Plan ist eng mit der Klimaanpassungsstrategie des Landes verknüpft und für einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt. Ein kontinuierliches Monitoring und die regelm??ige Evaluierung der Ma?nahmen sind feste Bestandteile.

Hier finden Sie den Hitzeaktionsplan für Bremen und Bremerhaven.

Der Fachbereich 11 beglückwünscht Prof. Dr. Birgit Mathes zur Verl?ngerung ihrer Honorarprofessur.

 

Prof. Dr. Birgit Mathes
Mary-Somerville-Stra?e 3, Raum 3.3.290
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-68661
E-Mail: birgit.mathesprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

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Eine Aufnahme des Zoom Bildschirms mit vereinzelten Gesichtern und vielen Quadraten mit Namen

Am 04.06.2025 nahmen über 50 Mitglieder des Fachbereichs 11, des IPP und des BIPS sowie der University of Osaka Graduate School of Medicine an einem gemeinsamen Online-Symposium teil. Auf die offiziellen Gru?wort der Dekanin Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck sowie des japanischen Dekans Prof. Dr. Takayuki Ishida folgte ein spannendes Programm mit Vortr?gen aus den wissenschaftlichen Projekten der IPP Abteilungen und des Instituts für Psychologie sowie der japanischen Kolleg:innen. Auch 5 Doktotand:innen aus Bremen und Osaka berichteten über ihre Forschungsarbeiten. Das Symposium bildet den Auftakt für die neue institutionalisierte Koorperation, die am IPP von Prof. Dr. Melanie B?ckmann als Internationalisierungsbeauftragte des FB 11 und in Osaka von Prof. Dr. Kei Kamide und Prof. Dr. Kazumasa Minami koordiniert wird.

 

On June 4th, 2025, more than 50 members of Faculty 11, IPP and BIPS, as well as the University of Osaka Graduate School of Medicine, took part in a joint online symposium. Following official greetings from Dean Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck and Japanese Dean Prof. Dr. Takayuki Ishida, an engaging program of presentations from the scientific projects of the IPP departments, psychology, and the Japanese colleagues ensued. Five doctoral students from Bremen and Osaka also presented their research. The symposium marks the beginning of a new institutionalized cooperation, coordinated at the IPP by Prof. Dr. Melanie B?ckmann, the Faculty Internationalization Officer, and in Osaka by Prof. Dr. Kei Kamide and Prof. Dr. Kazumasa Minami.

 

Prof. Dr. Melanie B?ckmann
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung: Global Health
E-Mail: melanie.boeckmannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Tel.: +49 421 218-68680

Virtuell

Juni 2025: Dr. Anna Heuer (derzeit Humboldt Universit?t Berlin) und Prof. Dr. Markus Janczyk wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft das Projekt "Das visuelle Arbeitsged?chtnis in Handlungskontexten" bewilligt.

Menschen verbringen einen Gro?teil ihrer Zeit mit zielgerichteten Handlungen, die ma?geblich pr?gen, was und wie wahrgenommen wird. Wechselwirkungen zwischen Handlungen und visueller Wahrnehmung wurden umfassend untersucht, der Einfluss von Handlungen auf die post-perzeptuelle Verarbeitung visueller Informationen jedoch kaum.

Das Projekt untersucht insbesondere den Einfluss eines wesentlichen Aspekts von Handlungen, n?mlich ihrer "Effekte", also ihrer wahrnehmbaren Konsequenzen, und dessen Interaktionen mit dem visuellen Arbeitsged?chtnis. Zum Beispiel wird untersucht, ob antizipierte Handlungseffekte die Enkodierung einzelner Inhalte beeinflussen, ob dem Handlungseffekt ?hnliche Inhalte w?hrend Enkodierung und Aufrechterhaltung priorisiert werden, und ob der Einfluss von Handlungseffekten mit zunehmender Unsicherheit im visuellen Arbeitsged?chtnis zunimmt.

Maren Emde

Vortrag in der Reihe "Gesunde Zukunft: Nachhaltig und Klimagerecht (in Bremen)"

Die weltweite Nahrungsmittelproduktion bedroht Klima und ?kosystem, eine unsgesunde ern?hrung im Kindesalter kann die Gesundheit langfristig negativ beeinflussen - wie Schulessen beiden Problemen begegnen kann, diskutiert PD Dr. Antje Hebestreit und PD Dr. Sarah Forberger (beide Leibniz-Institut für Pr?ventionsforschung und Epidemiologie - BIPS) in ihrem Vortrag am 04.06.2025 im Forum im Domshof.

Kindliches ?bergewicht stellt einen Risikofaktor für die Gesundheit dar und ist ein verbreitetes Problem unter Bremer Kindern: 13% der Schulanf?nger:innen in Bremen sind übergewichtig oder leiden an Adipositas. Da dies insbesonderes acuh Kinder aus armen Familien betrifft, sprechen Forscher:innen auch von "Ern?hrungsarmut", die lebenslange Folgen haben kann. Hier knüpft Antje Hebestreit mit ihrem Vortrag an: Es sei wichtig, gesunde und faire Ern?hrungsbedingungen zu schaffen, beispielsweise durch die Einführung von Qualit?tsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ern?hrung e. V. (DGE) für die Gemeinschaftsverpflegung. Denn die Gemeinschaftsverpflegung, also beispielsweise das bereitgestellte Essen in Schulen, bietet einen zentralen Ansatzpunkt, um die Ern?hrung von Kindern nicht nur ausgewogen und gesund, sondern auch nachhaltig zu gestalten.

Orientierung dafür bieten beispielsweise die "Planetary Health Diet" der EAT-Lancet Commission oder die Empfehlung der DGE. Demnach sollte ein Gro?teil der t?glichen Ern?hrung aus Gemüse und Obst, pflanzlichen Proteinquellen ( z. b. Hülsenfrüchte oder Nüsse) und Vollkornprodukten bestehen. Milchprodukte, Fleisch und andere tierische Produkte sollen nur einen geringen Teil der t?glich verzehrten Lebensmittel ausmachen.

 

Potential des Schulessens kann sich h?ufig noch nicht entfalten

An diesen Empfehlungen orientiert kann die Schulverpflegung zu einer ausgewogenen Ern?hrung von Kindern beitragen. Neben der Ern?hrungssicherheit birgt Schulessen aber noch weiteres Potential, wie Sarah Forberger in ihrem Vortrag erg?nzte: so erh?ht es beispielsweise die Schulbeteiligung, tr?gt zur Chancengleichheit bei und reduziert die finanzielle Belastung der Familien. Au?erdem kann es lokale Versorgungsketten st?rken, somit die Emissionen von Lebensmitteltransporten senken und die lokale Wirtschaft st?rken.

Doch warum stokt die Umstellung auh nachhaltige, pflanzenbasierte Ern?hrung in Schulen trotz dieser zahlreichen Vorteile noch h?ufig ? Schultr?ger nennen als Gründe beispielsweise h?here Kosten und Arbeitsbelastung, keine Akzeptanz, fehlende Unterstützung der eltern oder schlichtweg das Problem, dass sie keine geeigneten Caterer finden.

Hier setzt die Studie GENAU an, die derzeit am Leibniz-Institut für Pr?ventionsforschung und Epidemiologie - BIPS durchgeführt wird. In dem Projekt untersuchen die beiden Wissenschaftlerinnen mit weiteren Kolleg:innen das Mittagessen an weiterführenden Schulen in Bremen mit Blick auf die Einhaltung des DGE Qualit?tsstandards und die Verwendung biologisch erzeugter Produkte. Dabei geht es insbesondere auch darum herauszufinden, welche Faktoren die Umsetzung  einer nachhaltigen und gesunden Schulverpflegung verhindern bzw. f?rdern. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen u.a. für Schulen, Caterer und Politik erstellt werden, die Bremer Schulen dabei unterstützen, ihren Schüler:innen ein hachhaltiges und gesundes Mittagessen anzubieten.

Negin Javaheri, Mitglied der Arbeitsgruppe "Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie" (Prof. Dr. Dr. Manfred Herrmann) am Institut für Psychologie des FB 11 der Universit?t Bremen und Doktorandin im internationalen DFG-Graduiertenkolleg (GRK 2739 "KD?School - Designing Adaptive Systems for Economic Decision-Making"; https://kd2school.info) wurde auf der 21. NeuroPsychoEconomics Conference (NPEC), die 2025 am University College Dublin stattfand, mit dem  Best Paper Award – Runner Up  ausgezeichnet.

Die NPEC bringt Experten aus Bereichen wie Neurowissenschaften, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften zusammen, die wissenschaftlich u.a. an den neuronalen Grundlagen von ?konomischen und gesundheitsspezifischen Entscheidungen arbeiten.

Ihr Paper mit dem Titel "From attributes to value: The neural impact of a front-of-package label on food decision-making" pr?sentierte die Daten einer Studie auf der Basis von funktioneller Bildgebung (fMRT) zur Wirkung des ?Nutri-Scores“ auf gesundheitsbezogene Entscheidungsprozesse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Farbcodierung von Gesundheitseigenschaften des ?Nutri-Scores“ die Wahrnehmung von Gesundheit, Geschmack und ?Willingness-to-Pay“ ver?ndert und dabei spezifische neuronale Netzwerke aktiviert. W?hrend die Bewertung der Gesundheit vor allem mit der Aktivierung von Belohnungs- und Kontrollregionen verbunden war, beeinflusste die Geschmackswahrnehmung prim?r sensorische und Bewertungsnetzwerke. Die Studie zeigt, dass Front-of-Package-Labels wie der ?Nutri-Score“ nicht den Gesamtwert eines Produkts ver?ndern, sondern die Bewertung einzelner Attribute gezielt modulieren.

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Der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe ?Gesunde Zukunft: Nachhaltig und Klimagerecht (in Bremen)“ hat am 23.04.2025 begonnen.

Die erste Veranstaltung ?Die Apotheke der Fische – Umweltfolgen von Arzneimitteln und Wege zu ihrer Reduzierung“, vorgetragen von Dr. Gerd Maack (Umweltbundesamt) und PD Dr. Guido Schmiemann (Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)) hat im Forum am Domshof stattgefunden. Sie k?nnen hier 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 dazu lesen

 

4.6.25Fressen und gefressen werden: Nachhaltiges Schulessen in Bremen
 PD Dr. Antje Hebestreit und Dr. Sarah Forberger (beide Leibniz-Institut für Pr?ventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)
2.7.25Hei?e Stadt und kühler Kopf: Wie Bremen sich auf Hitze vorbereitet
 

Vincent M?ller (Referat 43 - Anpassung an den Klimawandel, Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Dr. Felix Kutter (Referat 31 – Umwelthygiene, Gesundheitsamt Bremen) und Prof. Dr. Gabriele Bolte (Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universit?t Bremen)

Im Anschluss: Klima-Spaziergang (Dauer ca. 1 Stunde)

Stefan Wittig (Klimaanpassungsmanager Stadt Bremen, Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft) und Dr. Felix Kutter (Referat 31 – Umwelthygiene, Gesundheitsamt Bremen)