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Juni 2024
Nachhaltige Materialtechnologien
Das erste "innovate! Zentrum" der Joachim Herz Stiftung entsteht an der Universit?t Bremen.
Mit drei Pilotprojekten sollen an der Universit?t Bremen nachhaltige L?sungen für technologische Herausforderungen entwickelt werden. Diese befassen sich mit der station?ren Energiespeicherung für regenerative Energien, nachhaltigen Futtermitteln für die Aquakultur und Sensormaterialien für eine umweltfreundliche und sichere Wasserstoffwirtschaft.
Prof. Bj?rn Lüssem, IMSAS, überzeugte mit dem Vorschlag zu organischen electrochemischen Transistoren.
"Fortschrittliche Sensoren, basierend auf organisch gemischten Halbleitern, sollen so optimiert werden, dass sie die sichere Speicherung und den verl?sslichen Transport von Wasserstoff gew?hrleisten und diesen als Schlüsselfaktor für eine klimafreundlichere Mobilit?t und die Energiewende st?rken."
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Juni 2023
Digitaler Zwilling
DFG Projekt Digitaler Zwilliing genehmigt.
Den Verderb von frischen Lebensmitteln wie ?pfeln w?hrend Lagerung zu verringern, ist Ziel eines neuen Projekts der Universit?t Bremen und des Potsdamer Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bio?konomie (ATB). Das Projekt wird bis 2026 mit 600.000 Euro von der DFG gef?rdert.Um die Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten nach frischem Obst das ganze Jahr über bedienen zu k?nnen, werden ?pfel bei geregelter Atmosph?re über 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Monate maschinell gekühlt. Dabei verderben jedoch bis zu zehn Prozent aller Früchte. Alleine für Deutschland macht das 100.000 Tonnen weggeworfene ?pfel im Jahr aus. Jede M?glichkeit, solche Verluste zu reduzieren, ist von gro?er ?kologischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Dazu wollen Dr. Reiner Jedermann, Post Doc in der Elektrotechnik an der Uni Bremen, und Dr. Pramod Mahajan das Konzept des Digitalen Zwillings, das bisher in industriellen Prozessen eingesetzt wurde, auf die Lagerung von Lebensmitteln übertragen. ?Bisher mussten die Daten ?von Hand‘ zwischen den eingehenden Messdaten und den verschiedenen Modellen übertragen werden“, sagt Reiner Jedermann vom Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) an der Universit?t Bremen. ?Digitale Zwillinge bieten jetzt die M?glichkeit, alle Modelle und Softwarekomponenten in einer gemeinsamen Plattform zu implementieren.“
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Juni 2023
Vortrag am 6. Juni 2023 im NW1 Raum W1180: STRETCHABLE ORGANIC ELECTROCHEMICAL TRANSISTORS
Shiming Zhang*
Department of Electrical and Electronic Engineering, The University of Hong Kong,
Hong Kong SAR, China
*Corresponding author: szhangprotect me ?!eee.hkuprotect me ?!.hk
ABSTRACT
Organic bioelectronics have gone wild in the past decades. As the flagship device, organic electrochemical transistors (OECTs) provide a new choice for next-generation bioelectronic devices1. For one thing, inherent advantages of organic electronics get retained in OECT, such as the diversity of material selection and tunability of structure design. For another, the nature of volumetric capacitance and high transconductance lead to exceptional signal amplification.
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However, despite past trials to promote OECT applications in the bioelectronic field, there is still an important issue, the limited softness and stretchability2, which causes a mechanical mismatch with soft and elastic biological interfaces, triggering device failures under repeated deformation like bending, twisting, or beating.
As an essential category of organic electronics, OECT has been studied for decades. However, research on stretchable OECT is still in its infancy. Previous research is limited, and there are no satisfactory devices currently for practical usage. The key challenge is how to maintain the electrical performance of OECTs when improving their mechanical properties, as strain tends to influence two sides adversely. To achieve trade-offs, it’s imperative to develop new stretchable material systems (semiconductors, electrolytes, elastomers, insulators) and processing protocols allowing scalable and reliable device fabrications.
In this talk, I will backtrack the conceptualization of stretchable OECTs2. Then, I will show the material development of stretchable interconnects3, stretchable conducting polymers3, 4, and stretchable hydrogels5 for stretchable OECTs. Finally, I envision how stretchable OECTs can enrich the toolbox of current bioelectronic technologies to promote translational biomedical innovations for soft wearables6-8, brain-inspired computing, human-machine interfaces, etc.
Juni 2022
Neues Projekt genehmigt: MoldDetection
Schimmelpilze stellen ein gro?es gesundheitliches Problem dar und sind zunehmend Gegenstand umweltmedizinischer Fragestellungen geworden. Studien belegen dabei den Zusammenhang zwischen Schimmelpilzexposition und teilw. schweren Erkrankungen. Eine zuverl?ssige Quantifizierung von Schimmelpilzbelastungen ist bislang nicht m?glich oder findet aufgrund der kostenintensiven labortechnischen Bestimmungsmethoden nicht oder nur sporadisch statt. Ziel des FuE-Vorhabens ist die Entwicklung eines automatisierten und kontinuierlichen Sensorsystems zur Erfassung der Schimmelpilzbelastungen innerhalb von Biofilteranlagen. Hierzu wird ein neuartiges Mikroreaktorsystem entwickelt, das die autonome Kultivierung und Detektion von Schimmelpilzen erm?glicht.
Das Projekt l?uft 2,5 Jahre und wird über die AIF/ZIM gef?rdert.
September 2021
Willkommen Professor Bj?rn Lüssem
Wir freuen uns sehr, Herrn Prof. Bj?rn Lüssem zum 1. September 2021 am IMSAS für das Fachgebiet Mikrosystemtechnik zu begrü?en.
In seiner letzten Position lehrte Bj?rn Lüssem als Associate Professor an der Kent State University in Kent, Ohio, USA. Seine Forschungsgebiete sind Design und Technologie von flexiblen organischen Devices und Prozesse, um diese Devices in gr??ere Sensorsysteme zu integrieren. Beispiele sind organische elektrochemische Transistoren und Sensoren.
Wir wünschen ihm viel Erfolg in Bremen!
September 2020
Thunfisch
Tiefgefrorene Lebensmittel werden vor der industriellen Weiterverarbeitung typisch bei 2°C bis 8°C Umgebungstemperatur aufgetaut. Durch Beschleunigung dieses Prozesses werden nicht nur Energie und Kosten gespart, sondern auch bakterielle Belastungen reduziert. Mit Hilfe des Projektes sollen beim Partner #TheFishExperts in Bremerhaven Abf?lle vermieden, Kosten und Energie eingespart, und die Qualit?t hochwertiger Lebensmittelprodukte weiter gesteigert werden. Projektpartner sind TFE #TheFishExperts https://www.fish-experts.com/ , Bremerhaven, Sequid GmbH Bremen https://www.sequid.de/de/ und der Europ?ischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) https://www.efre-bremen.de/
Presseerkl?rung Universit?t Bremen
Juni 2020
Walter Lang: Messen in der Elektrotechnik
Messergebnisse zu generieren ist einfach. Aber zu wissen, was die Messungen wirklich aussagen, das ist oft sehr schwierig. In "Messen in der Elektrotechnik" werden Messmethoden dargestellt, ihre M?glichkeiten und Grenzen diskutiert und praktische Beispiele gezeigt. Das Buch ist in fünf Kapiteln aufgebaut:
Grundlagen
Messung von Strom und Spannung
Analoge Messelektronik
Widerstand und Kapazit?t
Analog-Digital-Wandlung
Die H?lfte des Buches ist der Darstellung des Stoffes gewidmet, die andere H?lfte sind Beispiele und Aufgaben in Form von Denkfragen.
M?rz 2020
Neues Projekt zu Faserverbundmaterial
Das Material, das fühlt und sagt, wie es ihm geht; die Integration von Sensoren in Material ist seit einigen Jahren ein zentrales Thema des IMSAS. Eingebettete Sensoren sollen bei der Herstellung Prozesse überwachen, beim Betrieb Belastungen messen, und sie sollen warnen, bevor ein Bauteil ausf?llt. Das Forschungsprojekt READSET - drahtlose Sensorik in technischen Textilien - hat sich zur Aufgabe gemacht, Sensoren nach dem RFID-Prinzip in Faser-Kunststoff-Verbundbauteile zu integrieren. Dabei steht die technische Applikation im Vordergrund: Wie gestaltet man den Integrationsprozess so, dass er auch in der Gro?serie funktionieren kann?
Partner sind das Institut für Integrierte Produktgestaltung (BIK), die Deutsche Forschungsvereinigung für Me?-, Regelungs- und Systemtechnik (DFMRS) und das IMSAS. Das Projekt wird von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) gef?rdert.
Februar 2020
Den Fingerabdruck von Materialsch?den erkennen
Mit eingebauten Sensoren Sch?den automatisch unter Einsatz von Ultraschallwellen und Künstlicher Intelligenz zu charakterisieren – das ist das Ziel der neuen DFG-Forschungsgruppe FOR3022 unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Werkstofforientierte Technologien – IWT und der Universit?t Bremen.
澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 auf: Aktuelle Meldungen der Universit?t Bremen
Foto: Sie untersuchen mit einer DFG-Forschungsgruppe Impact-Sch?den in Faser-Metall-Verbundmaterialien: Professor Walter Lang, Professor Axel Herrmann, Dr.-Ing.Axel von Hehl und Privatdozent Stefan Bosse (von links).
Januar 2020
Dr. Frieder Lucklum tritt Professur an der DTU (Electrical Engineering) in Kopenhagen an
Dr. Frieder Lucklum war sechs Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am IMSAS t?tig. Er hat neben vielen anderen T?tigkeiten sehr erfolgreich phononische Kristalle gebaut und erforscht.
Seit dem 1. Januar 2020 leitet er das d?nische DTU Centre for Acoustic-Mechanical Micro Systems (CAMM). http://www.camm.elektro.dtu.dk/
Wir wünschen ihm alles Gute für seine neue Position!
Oktober 2019
SchülerInnen besuchen IMSAS
Im Rahmen des Herbstpraktikums des Technologieparks Bremen besuchten interessierte SchülerInnen das IMSAS und nahmen an einer Infoveranstaltung und einer Führung durch die Reinr?ume teil.
2019 Publication
Prof. Walter Lang
Sensors and Measurement Systems
(River Publishers Series in Electronic Materials and Devices)
August 2019
DFG bewilligt Folgeprojekt “Kammsensor2”
Im Rahmen des durch die DFG gef?rderten Projektes “ Kammsensor” wurde ein Interdigital Sensor zur ?berwachung von Kohlefaserverbundwerkstoffen entwickelt. Der Sensor wird w?hrend der Herstellung des Faserverbundmaterials in selbiges eingebettet. Es kann so der Herstellungsprozess, speziell der Aush?rtungsprozess des Harzes, überwacht werden. Die Geometrie und Materialien des Sensors wurden dabei so gew?hlt, dass sie die mechanischen Eigenschaften des Faserverbundmaterials nicht beeinflussen. Der Sensor kann somit im Bauteil aus Faserverbund verbleiben und auch w?hrend der Lebenszeit zur ?berwachung eingesetzt werden. Der Fokus lag dabei auf Faserverbundsystemen deren Matrixharz ein Duromer ist. Die Verwendung von Matrixharzen auf Basis von Thermoplasten nimmt jedoch, auf Grund der schnelleren Verarbeitbarkeit und ihrer Recycelf?higkeit, immer weiter zu. Im Projekt ?Kammsensor 2“ soll deshalb speziell das Aush?rteverhalten dieser Materialklasse untersucht werden. Im Gegensatz zu Duromeren vernetzen die Polymerketten bei Thermoplasten nicht untereinander, sondern ordnen sich zueinander an. Je nachdem wie regelm??ig diese Anordnung ist, also wie hoch der Kristallinit?tsgrad ist, ?ndern sich die mechanischen Eigenschaften des Materials. Ziel des Projektes ist es mit Hilfe der eingebetteten dielektrischen Sensoren diesen Kristallinit?tsgrad zu messen. Das Projekt wird zusammen mit dem Faserinstitut Bremen durchgeführt und hat eine Laufzeit von einem Jahr.
Poster Award des MME-Workshops in Oxford für Rico Tiedemann
Rico Tiedemann vom IMSAS erh?lt für seinen Beitrag zum 30. Micromechanics and Microsystems Europe Workshop in Oxford (GB) eine von drei Auszeichnungen für die besten Poster.
Im Rahmen seiner Promotion besch?ftigt sich Tiedemann mit der Entwicklung und der direkten Einbettung von piezoresistiven Sensoren in Bauteile aus Aluminium w?hrend des Gussprozesses. Durch die Integration w?hrend des Gussprozesses entsteht eine formschlüssige Verbindung zwischen Sensor und Bauteil. Dies erm?glicht die Messung der mechanischen Belastung direkt an relevanten Punkten im Bauteil.
Unter dem Titel ?Combination of thin-film strain gauge and thick-film insulation: A technology approach to fabricate an aluminum-based short term high temperature resistant strain gauge“ pr?sentierte er auf dem MME-Workshop die neuesten Ergebnisse seiner Forschung.
April 2019
Start des Projekts Baufeuchte
Nach Wassersch?den an Geb?uden ist in der Regel eine professionelle Trocknung notwendig. Die Trocknungsger?te laufen über 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Wochen, meist ohne Rückmeldung über den tats?chlichen Trocknungsverlauf.
Ziel des Projektes ist es, ein intelligentes Feuchtigkeitssensorsystem zur optimierten Steuerung modularer Trocknungsanlagen zu entwickeln. Das System beinhaltet eine innovative Fernwartung. Kontrollen durch einen Techniker/eine Technikerin w?hrend der Trocknungsperiode sind nicht l?nger notwendig. Hierdurch k?nnen die Kosten bei der Wasserschadensanierung um bis zu 30 %reduziert werden.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit 3 Industriepartnern durchgeführt. Die Bronzel GmbH in Siek bei Hamburg stellt Trocknungsger?te her und bietet entsprechende Dienstleistungen an. Die Steuerungssoftware wird anhand aufgezeichneter Praxisdaten mit Methoden aus dem Bereich ?Big Data“ durch die Haensel AMS GmbH in Berlin optimiert. Moderne Narrowband Funktechnologien werden von XWS Cross Wide SolutionsGmbH aus Regensburg in die Sensorhardware integriert.
Am IMSAS haben die ersten Versuche zur Charakterisierung eines m?glichen Messverfahrens begonnen.
M?rz 2019
CamSens startet
Das Sensorsystem CamSens, soll eine kostenminimierte, vollautomatisierte Luftanalyse nahezu in Echtzeit erm?glichen. CamSens untersucht die Raumluft mittels optischer Bildanalyse auf Kontamination. Dabei kann das System für alle Luftpartikel, wie Schimmelpilze, Pollen, Bakterien oder Giftstoffe eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet sich der Sensor zur stetigen ?berwachung von gef?hrdeten Bereichen. In den kommenden Jahren m?chte Roland Blank CamSens bis zur Produktreife weiter entwickeln und vermarkten. Hierzu sucht er derzeit Partner aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Vertrieb.
澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育Januar 2019
DFG-ANR Projekt “Tubular Bell” startet in Bremen
Das Deutsch-Franz?sische Projekt “Tubular Bell” strebt eine neue Art phononischer Kristalle an, r?hrenf?rmige phononische Kristalle, und deren Anwendung als akustischer Sensor, die Tubular Bell. Dahinter verbirgt sich ein grundlegend neues Sensorkonzept zur Zustandsüberwachung von Flüssigkeiten in zylindrischen Strukturen, z.B. Rohre (Chemie) oder Gef??e (Medizin). Dieses von der DFG und ANR gef?rderte Projekt bringt Forschungsgruppen aus der Université Pierre et Marie Curie in Paris, der Université de Lille, der Otto-von-Guericke-Universit?t Magdeburg, und der Universit?t Bremen zusammen, mit einem ersten Treffen am 16.01.2019 in Bremen.
Dezember 2018
DFG bewilligt neues Forschungsprojekt zu hermetisch dichten Schichten für Neuroimplantate
Die Lebensdauer von Neuroimplantaten ist durch eindringendes Wasser stark limitiert. Eindiffundierende Wassermoleküle erh?hen die elektrische Leitf?higkeit des gesamten Implantats und verhindern dadurch eine langfristige Messung oder Steuerung von Neuroaktivit?ten. Schutzschichten wie Parylen verl?ngern zwar die Lebensdauer der Implantate, reichen aber in der Schutzwirkung noch nicht aus. Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung und Erforschung neuer effektiverer Schutzschichten. Das Projekt wird zusammen mit der Arbeitsgruppe von Prof.. Hoc Khiem Trieu an der Technische Universit?t Hamburg-Harburg durchgeführt.
November 2018
Marcel Reimers erh?lt IAV Talent Award für seine Projektarbeit am IMSAS
Auf dem IAV Talent Innovation Day in Berlin wurde am 1.11.2018 der IAV Talent Award unter dem Thema ?Mobilit?t der Zukunft“ vergeben. Für seine Projektarbeit ?Temperature Monitoring of Lithium-Ion Cells with Printed Sensors for Automotive Battery Packs” wurde Marcel Reimers von der Universit?t Bremen in der Kategorie ?Project“ ausgezeichnet.
Diese mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird j?hrlich zu Ehren des Firmengründers Prof. Dr. Hermann Appel verliehen – und zwar in den Preiskategorien ?Excellence“ (Dissertationen), ?Projects“ (Projektarbeiten) und ?Hermann Appel“ (Abschlussarbeiten von IAV-Studierenden).
November 2017
IMSAS stellt neuen Chip zur 2-dimensionalen Str?mungsmessung vor: Praktische Erprobung der ersten Samples auf Feldtests
Bisher war es notwendig, zwei Str?mungssensor-Chips zu kombinieren, um bei einer Str?mung in einen Spalt oder auf einer Fl?che nicht die Geschwindigkeit zu messen, sondern auch deren Winkel zu bestimmen. Auf dem neuen Chip des IMSAS sind nun 4 Thermopiles in ±x und ±y Richtung neben einem Heizer angebracht. Aus den Signalen lassen sich Betrag und Winkel errechnen. Die ersten Sensoren wurden im Reinraum fertig prozessiert und in Betrieb genommen. Die ben?tige Chipfl?che wurde auf 2mm * 2mm reduziert. D. h. ein Drittel weniger als der ursprünglich verwendete Chip. Da nur noch ein quadratischer Chip statt zwei ben?tigt wird, steigt die Ersparnis auf den Faktor 3.
Das Geh?use und Platinen Design vereinfacht sich erheblich. Der Sensor kann nun exakt in der Mitte des Geh?uses angebracht werden, womit die Empfindlichkeit in alle Richtungen identisch ist.
In den ersten Test im Windkanal hat sich zudem gezeigt, dass der neue Chip eine bessere Empfindlichkeit bei kleinen Str?mungsgeschwindigkeiten ausweist.
Auf einem Feldtest im November 2017 in einem Kühllager für ?pfel wurden neun WAMs (Wireless Anemometer) mit dem neuen Chip eingesetzt.
Offenes Messystem mit Vergleich der alten L?sung mit zwei 1D Chips und nur einem 2D Chip
Roland Blank im Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN 2017 ausgezeichnet
Die Bremer Hochschul-Initiative Bridge hat Roland Blank mit einem dritten Preis für seine Gesch?ftsidee geehrt. Im Rahmen seiner Doktorarbeit am IMSAS entwickelt Roland Blank das Sensorsystem CamSens, das eine kostenminimierte, vollautomatisierte Luftanalyse nahezu in Echtzeit erm?glicht. CamSens untersucht die Raumluft mittels optischer Bildanalyse auf Kontamination. Dabei kann das System für alle Luftpartikel, wie Schimmelpilze, Pollen, Bakterien oder Giftstoffe eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet sich der Sensor zur stetigen ?berwachung von gef?hrdeten Bereichen. In den kommenden Jahren m?chte Roland Blank CamSens bis zur Produktreife weiter entwickeln und vermarkten. Hierzu sucht er derzeit Partner aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Vertrieb.
澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育OHB-Preis 2017 für Priya Paul
Priya Paul erh?lt den OHB-Preis 2017 für den besten Masterabschluss im internationalen Studiengang ?Information and Automation Engineering (IAE)“ des akademischen Jahres 2016/17. Neben hervorragende Prüfungsergebnissen überzeugte Frau Paul mit Ihrer Masterarbeit ?Human Pose Estimation using Convolutional Neural Networks“, die Sie bei der Robert Bosch GmbH anfertigte. Betreut wurde die Arbeit durch Prof. Walter Lang vom IMSAS und Prof. Steffen Paul vom ITEM.
Mit dem von der OHB AG gestifteten Preis werden die Absolventen mit dem jeweils besten Abschluss eines Fachbereichs ausgezeichnet. Der Peis wurde Frau Paul auf der akademischen Abschlussfeier des Fachbereichs 1 Physik / Elektrotechnik am 24.11.2017 durch Herrn Dr. Merkle, OHB, und Prof. Lang verliehen.
April 2017
Gründung ZIM Netzwerk LoaC
Das IMSAS hat in April 2017 das ZIM-Netzwerk für Lab-on-a-Chip Technologien (LoaC) mitgegründet. Fachexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft bündeln ihre Kompetenzen, um kostengünstige Miniatur-Labore im Chip-Format zu entwickeln.
Unter Lab-on-a-Chip-Technologien versteht man die Zusammenfassung 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Analyseschritte der klassischen und neuen Laboranalytik auf einem Glas-, Plastik, oder Silikon-Chip mit der Zielstellung, einen hohen Automationsgrad sowie eine weitestgehende Parallelisierung vieler Analyseschritte zu erreichen. Durch den technologischen Fortschritt im Bereich der Mikrosystemtechnik sowie durch die M?glichkeiten, die sich seit kurzem aus der Nutzung von Mobiltelefonen als "Mini-Computer" und Datenübertragungseinheiten ergeben, hat das Feld der Lab-on-a-Chip-Technologien eine ?u?erst interessante Perspektive entwickelt.
Ziel des Netzwerks ?Lab on a Chip“ ist es, im Rahmen der M?glichkeiten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand die FuE-Arbeiten durchzuführen, die notwendig sind, damit LoaC-Technologien sich dauerhaft am Markt etablieren k?nnen und deutsche KMU am Markterfolg dieser Konzepte partizipieren k?nnen.
LoaC pr?sentiert sich auf der Lab on a Chip & Microfluidics in München
Januar 2017
Martina Hübner erh?lt den Bremer Studienpreis
Für Ihre Diplomarbeit ?Charakterisierung einer Klebefuge mit eingebetteten kapazitiven Sensoren“ erh?lt Martina Hübner den Bremer Studienpreis 2016. Der Preis wird Ihr am 20.02.2017 im Rahmen einer Feierstunde in der oberen Rathaushalle verliehen.
In Ihrer Arbeit besch?ftigt sich Frau Hübner mit der Herstellung von miniaturisierten kapazitiven Kammsensorstrukturen auf dünnen Folien. In Klebefugen eingebracht k?nnen die Sensoren Informationen über den Aush?rteprozess des Klebers liefern. Ziel ist es, die Sensoren so zu miniaturisieren, dass sie in der Klebung verbleiben k?nnen ohne die Klebkraft zu reduzieren. Dies erm?glicht die Nutzung der Sensoren über den Aush?rtevorgang hinaus, beispielsweise zur ?berwachung der Alterung der Klebung. Die Diplomarbeit ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den Arbeitsgruppen von Prof. Walter Lang am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) der Uni Bremen und Dr. Peter Plagemann am Fraunhofer IFAM.
Mit dem Bremer Studienpreis würdigt die Gesellschaft der Freunde der Universit?t Bremen und der Jacobs University Bremen (?unifreunde“) seit 1983 jedes Jahr Absolventinnen und Absolventen für hervorragende Studienabschlussarbeiten und Dissertationen. Frau Hübner ist seit September 2015 als Doktorandin am IMSAS besch?ftigt. Sie forscht derzeit zur Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Kohlefaserverbundwerkstoffe zur ?berwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen.
November 2016
Schnelle und bessere Krebsdiagnostik ?RedHisto“ Start-Up Idee ausgezeichnet von Campusideen beginnt im Dezember mit einem EXIST-Gründerstipendium
Frühe und zuverl?ssige Krebsdiagnosen k?nnen Leben retten. Doch noch immer steht die moderne Medizin bei der Diagnosestellung vor gro?en Herausforderungen. Lukas Brandhoff, Marta di Salvo und Benjamin Haubold, Wissenschaftler an der Uni Bremen, wollen dies mit RedHisto ?ndern: Das infrarot-spektroskopisch unterstützte digitale Pathologiesystem liefert Informationen über die chemische Zusammensetzung eines zu untersuchenden Gewebeschnitts und erm?glicht dadurch eine schnellere und genauere Diagnose von Gewebever?nderungen. Gerade in gro?en Krankenh?usern, in denen 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere hundert Gewebeschnitte pro Tag untersucht werden müssen, erm?glicht dies eine Vereinfachung und Verbesserung der Untersuchungen. Die Idee zu RedHisto belegt Platz Eins der Gesch?ftsideen. (aktuelle Meldungen Uni Bremen)
September 2016
SensOsurf geh?rt zu den Gewinnern bei WECONOMY 2016
Am 14. September 2016 hat eine Jury unter Vorsitz von Professor Burkhard Schwenker von Roland Berger die Gewinner der Gründerinitiative WECONOMY 2016 ausgew?hlt. Neun Start-ups konnten die Jury von ihrer Gesch?ftsidee überzeugen. Herzlichen Glückwunsch!
Mai 2016
?Ligandenverknüpfte Platin-Nanopartikel: Ein neues potentialreiches Material für die katalytische Gassensorik“ DFG bewilligt gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Walter Lang (IMSAS) und Prof. Marcus B?umer (IAPC)
Im Rahmen des abgeschlossenen Projektes ?KatSense“ haben das Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) und das Institut für Angewandte und Physikalische Chemie (IAPC) ein neuartiges Konzept für katalytische Mikrogassensoren entwickelt, das auf ligandenstabilisierten Platin-Nanopartikeln basiert. Gezeigt wurde, dass die neuen katalytischen Materialien ein hohes Potential aufweisen und Verbesserungen im Ansprechverhalten des Sensors sowie in der Sensorstabilit?t m?glich sind. Die Empfindlichkeit der auf dem Konzept basierenden Sensoren ist zudem, trotz geringer Mengen Materials, sehr hoch. Die Materialien bestehen aus katalytisch aktiven Platin Nanopartikeln, die durch bifunktionale organische Liganden ein por?ses Netzwerk bilden. Als Substratchip wird ein Membransensor mit hoher thermischer Entkopplung verwendet, auf dem sich Thermos?ulen mit hohem Seebeck-Koeffizienten befinden. Die Funktionsweise des Gassensors basiert auf der Detektion von Reaktionsw?rme am Katalysator. Trotz der Erfolge sind die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Nanopartikel noch überwiegend ungekl?rt. Daher ist das volle Potential ligandenverknüpfter katalytischer Nanopartikel noch weitgehend unbekannt.
Im bewilligten Forschungsvorhaben wird deshalb in den n?chsten drei Jahren fundamentales Wissen über ligandenverknüpfte Nanopartikelnetzwerke und deren Applikation in der katalytischen Gassensorik erarbeitet. Aufbauend auf dem Vorprojekt wird die Selektivit?t und Stabilit?t katalytischer Wasserstoffsensorik systematisch untersucht. Zum Erreichen dieses Ziels werden neue Materialien entwickelt und ein Reaktor gebaut, der insitu spektroskopische Untersuchungen erm?glicht. Grundlegende Mechanismen des neuen katalytischen Materials sollen erforscht werden, um gezielt die Eigenschaften zu verbessern.
Januar 2016
Radio Bremen berichtet über die Arbeitsgruppe von Prof. Michael Vellekoop
Radio Bremen hat im Magazin "buten und binnen" vom 20.01.2016 die Forschungsaktivit?ten von Prof. Michael Vellekoop vorgestellt.
Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe l?sst sich unter dem Schlagwort ?Lab on a Chip“ zusammenfassen. Untersucht werden neue Ans?tze in der Analyse von Flüssigkeiten unter Verwendung von Mikrosystemen und dem Konzept der ?physikalischen Chemosensoren“. Dabei werden (bio)chemische Konzentrationen oder Eigenschaften durch physikalische Messprinzipien bestimmt, wodurch ganz neue Anwendungen erm?glicht werden, wie Infrarot-Detektion von Krebszellen in Lymphflüssigkeit oder Untersuchung auf Allergien mit kleinsten Blutproben.
NDR//Aktuell zeigte am Freitag den 22. Januar (Minute 10:38) einen Beitrag dazu.
November 2015
OHB-Preis 2015 geht an Martina Hübner für das beste Diplom im Bereich Elektrotechnik / Informationstechnik der Universit?t Bremen.
Im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier des Fachbereiches 1 Physik/Elektrotechnik am 27. November 2015 wird Martina Hübner mit dem OHB-Preis 2015 ausgezeichnet. Die Studentin des Institutes für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) erh?lt die Auszeichnung für ihre Diplomarbeit mit dem Titel ?Charakterisierung einer Klebefuge mit eingebetteten kapazitiven Sensoren“. Mit dem von der OHB AG gestifteten Preis werden die AbsolventInnen und StudentInnen mit den jeweils besten Abschlüssen und Zwischenabschlüssen eines Fachbereichs ausgezeichnet.
Seit Anfang September ist Frau Hübner als Doktorandin am IMSAS t?tig. Sie besch?ftigt sich mit der Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Polymere zur ?berwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen.
澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育: Kammsensor
Juli 2015
Bremer Str?mungssensoren erm?glichen Energieeinsparung in Kühlh?usern
Start eines neuen Projektes
Frisches Obst zu jeder Jahreszeit hat seinen Preis. ?pfel werden zum Beispiel bis zu 6 Monaten in Kühlh?usern gelagert. In einem neuen Projekt soll nun die hierzu notwendige Energie reduziert werden. Energie wird nicht nur zur Bereitstellung der Kühlleistung ben?tigt, sondern insbesondere auch für Ventilatoren, um eine gleichm??ige Luftstr?mung in jedem Spalt aufrechtzuerhalten. Der Anteil der Lüfter am Gesamtenergiebedarf betr?gt etwa 40%.
Hier setzt ein neues vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gef?rdertes Projekt an. Um eine sichere und ausreichende Kühlung in jeder Kiste zu garantieren, sind die Lüfter oft überdimensioniert. Eine neue intelligente Regelung soll nun die tats?chlich erzielte Str?mung zwischen und in den Kisten messen. Wenn die Kühlung ausreichend ist, wird der für diese Sektion zust?ndige Lüfter runter geregelt, wenn es Probleme gibt, die Drehzahl erh?ht. Man spart sogar doppelt: Lüfter produzieren Abw?rme. Wenn die Lüfter weniger Energie umsetzen, muss die Kühlung auch weniger W?rme aus dem Lager abführen. Der Feuchtigkeitsverlust und damit Gewichtsverlust der Ware durch Verdunstung wird ebenfalls reduziert. Gleichzeitig wird anhand einer genauen Messung der Str?mungsverh?ltnisse das Design der Kisten optimiert. Die Luftführung im Raum soll ebenfalls durch zus?tzliche Leitbleche optimiert werden.
Das Projekt mit den Namen ?COOL“ wird vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. koordiniert. Erfahrene Biologen werden die Auswirkung von Str?mungs?nderungen auf die Früchte untersuchen, Verpackungen optimieren und ein Computermodell der Str?mung erstellen. Der Aufbau von miniaturisierten Str?mungssensoren ist seit 10 Jahren eine der Kernkompetenzen des IMSAS. Ein neues Chip-Design soll nun die Str?mungen in unterschiedliche Richtungen mit Betrag und Winkel messen. Damit wird eine genauere Analyse des Str?mungsprofils m?glich. 20 oder sogar 100 Sensoren sollen für die ersten Messungen eingesetzt werden. Das geht natürlich nur mittel drahtloser ?bertragung, dazu wird der Sensor mit einem neuen Funkmodul von micorsensys verbunden. Daneben wird das Projekt mit einer Laufzeit von 2 ? Jahren von einem weiteren Forschungspartner und insgesamt 5 Industrieunternehmen unterstützt.
Zur Presseerkl?rung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)
Juni 2015
Scipio-Team der Universit?t Bremen gewinnt ersten Preis beim International Contest of Application in Nano-micro Technology (iCAN)
Scipio steht für Scientific Purification Indicator und ist eine Entwicklung der Bremer Elektrotechnik StudentInnen Theodor Hillebrand, David Horch, Konstantin Tscherkaschin, Yannik Auth und Maike Taddiken. Das Ger?t unterstützt die sogenannte SODIS-Methode (Solar Water Disinfection). Sauberes Trinkwasser ist in Afrika nicht selbstverst?ndlich. Bei der von der Weltgesundheitsorganisation WHO propagierten SODIS-Methode werden in ?quatornahen L?ndern mit Wasser gefüllte PET-Flaschen zur Desinfektion in die pralle Sonne gelegt. Die UV-Strahlen des Sonnenlichtes haben eine antibakterielle Wirkung, so dass nach etwa 6 Stunden die meisten Keime abget?tet sind und das Wasser trinkbar ist. Allerdings h?ngt die genaue Dauer von einer Reihe ?u?erer Einflüsse ab. Genau an dieser Stelle setzt die Entwicklung der Bremer StudentInnen an.
Scipio besteht aus einem dünnen, durchsichtigen R?hrchen, das durch den Flaschenhals in die PET-Flasche eingebracht wird. Enthalten sind Sensoren, die St?rke der UV-Strahlung, Temperatur und Lage der Flasche bestimmen, sowie Solarzellen zur Energieversorgung. Eine Elektronik berechnet die notwendige Zeit und signalisiert den Anwendenden durch einfache Piktogramme, wann das Wasser für den Verzehr geeignet ist. Für die Realisierung von Prototypen gewannen die Bremer StudentInnen, die allesamt TutorInnen im Grundlagenlabor Elektrotechnik sind, zahlreiche SponsorInnen und Unterstützende. Zu diesen z?hlen auch die MCB-Mitglieder ITEM und IMSAS. Für Ihre Entwicklung wurden die StudentInnen jetzt mit einem von zwei ersten Preisen des iCAN Wettbewerbs geehrt. iCAN ist ein internationaler studentischer Wettbewerb im Bereich Micro- und Nanotechnologie. Ziel von ICAN ist die F?rderung innovativer Ideen junger ForscherInnen für mikro- und nanotechnologische Anwendungen. Verliehen wird der Preis dieses Jahr im Rahmen der Transducers 2015, der 18. International Conference on Solid-State Sensors, Actuators and Microsystems, in Anchorage Alaska.
Mai 2015
Bakterielle Belastung von Trinkwasser soll mit einem Mikrochip untersucht werden
Im Rahmen des Projektes ProWaChip wird das IMSAS zusammen mit der Hochschule Bremerhaven und den Unternehmen RSK-elektronik GmbH, Junker Filter GmbH, APM Geh?usetechnik GmbH und microfab Service GmbH einen Chip zur bakteriellen Kontrolle von Prozess- und Trinkwasser entwickeln. Das Projekt l?uft über 2,5 Jahre und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gef?rdert.
Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel in unserer Gesellschaft. Um Erkrankungen in gro?em Ausma? auszuschlie?en, wird es stetig kontrolliert und überwacht. Dennoch kommt es immer wieder zu gef?hrlichen Krankheitsausbrüchen insbesondere im Zusammenhang mit Legionellen. Im Rahmen des Projektes soll ein Biosensor zur ?berwachung der Wasserqualit?t für Trinkwasser und Prozesswasser der Zuckerindustrie entwickelt werden. Durch den zu entwickelnden mikrofluidischen Biosensor wird ein quantitatives Fluoreszenzsignal erzeugt, das sich optisch durch eine Ausleseeinheit auswerten l?sst. Damit k?nnen Kontaminationen innerhalb von 1-2 Stunden nachgewiesen werden, w?hrend herk?mmliche Beprobungen 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Tage in Anspruch nehmen.
Neues Projekt zur Str?mungs- und Drucksensorik gestartet.
In den kommenden zwei Jahren entwickelt das IMSAS gemeinsam mit der ZILA GmbH aus Suhl ein Modul mit kombinierter Str?mung- und Druckmessung. Finanziert wird das Vorhaben mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Dichtheitsprüfung und Leckageerkennung spielen in der Installationstechnik, beim Bau von Klima- und Lüftungsanlagen sowie in vielen Bereichen des Anlagenbaus eine wichtige Rolle. Aktuelle Prüfger?te nutzen aufgrund gesetzlicher Vorschriften und Normen sowohl Druck- als auch Str?mungsmessungen zur Bestimmung von Leckraten. Die Hersteller dieser Ger?te müssen dabei auf Einzelsensoren zurückgreifen, die der Aufgabe nicht angepasst sind. Messmodule mit integrierter Druck- und Str?mungssensorik sind nicht verfügbar. Im Vorhaben wird deshalb ein universelles Sensormodul mit einer hohen Integrationsdichte von Druck- und Str?mungssensorik realisiert. Um viele unterschiedliche Anforderungen erfüllen zu k?nnen, ist die Entwicklung eines modularen Systems geplant. Dazu sollen die Sensoren auf einem Tr?ger integriert werden. Der Tr?ger und die Sensoren sind für alle Anwendungen identisch. Die Anpassung an die Applikation wird durch eine weitere Modulkomponente, den Applikationsadapter, realisiert. Dieser verbindet den Sensortr?ger mit der Str?mung, indem er entweder als mechanische Halterung den Tr?ger im str?mungsführenden Bauteil fixiert oder selbst einen Str?mungskanal darstellt.
DFG bewilligt gemeinsames Forschungsprojekt von IMSAS und FIBRE
Unter dem Titel ?Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Polymere zur ?berwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen“ wird am IMSAS und am Faserinstitut Bremen in den kommenden drei Jahren die Integration von Sensoren in Faserverbundwerkstoffe erforscht. Mit den Sensoren soll sowohl der Herstellungsprozess kontrolliert als auch das Langzeitverhalten der Verbundmaterialien überwacht werden. Sensoren zur Kontrolle des Herstellungsprozesses bzw. ein Online Process Monitoring (OPM) existieren bereits, stellen aber durch ihre Gr??e einen Fremdk?rper im Material dar, welcher im Dauerbetrieb eines Bauteils nicht toleriert werden kann. Damit eignen sich diese Sensoren für nicht Laborversuche, aber für die ?berwachung realer Bauteile. W?ren die Sensoren sehr klein und gut an die Matrix angepasst, k?nnten sie die über die gesamte Lebensdauer des Bauteils dort belassen werden. Die ForscherInnen von IMSAS und FIBRE vertreten die These, dass es m?glich ist, Foliensensoren in das Matrixmaterial von Faserverbundwerkstoffen einzubetten und damit wesentliche Informationen über den Zustand der Materialien zu gewinnen. Gleichzeitig sollen die Strukturen so wenig invasiv sein, dass keine signifikante Schw?chung der Materialstruktur durch den eingebetteten Fremdk?rper erfolgt. Die Verifikation dieser Forschungsthese ist das Ziel des bewilligten Projekts.
April 2015
Sensorintegration in Elastomerdichtungen
AiF-f?rdert gemeinsames Projekt von FWBI und IMSAS. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) f?rdert ein zweij?hriges Projekt des Friedrich-Wilhelm-Bessel-Institut (FWBI) und des Instituts für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS).
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Integration von Sensoren in Elastomerdichtungen. Sowohl die Montage als auch die Alterung von Gummidichtungen sollen dabei durch die eingebetteten Sensoren überwacht werden. So kann ein Ausfall der Dichtungen frühzeitig erkannt und entsprechend gehandelt werden. Risiken für Mensch und Umwelt durch m?glicherweise auftretende Leckagen werden minimiert. Gleichzeitig erlaubt der proaktive Austausch gealterter oder defekter Dichtungen beachtliche Kosteneinsparungen. Ausfallzeiten von Anlagen werden ebenso vermieden wie hohe Energieverluste durch unentdeckte Leckstellen. Im Rahmen des Projektes sollen sowohl Dehnungsmessstreifen (DMS) zur Messung der Verformung als auch Drucksensoren auf der Basis organischer Feldeffekttransistoren (OFET) zur Messung des Anpressdrucks in Gummidichtungen integriert werden. Ziel ist eine Integration der Sensoren, so dass einerseits die gewünschten Sensordaten erhalten werden, andererseits ein negativer Einfluss des integrierten Sensors auf die Dichtungen vermieden wird. Dazu werden die Sensoren sehr klein und flexibel auf 5 μm dicken Folien gefertigt, die in die Dichtung eigebettet.
IMSAS Doktorand erh?lt "Innovation Award"
Dr.-Ing. Cord Winkelmann ist für seine Promotionsarbeit, die er unter der Betreuung von Prof. Walter Lang am IMSAS schrieb, mit dem ?Innovation Award“ der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnet worden. Er erhielt für seine Dissertation über sensorische Oberfl?chen den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis der Stiftung. Winkelmann entwickelte eine Methode, W?lzlager mit Sensorik auf der Lauffl?che auszustatten. So k?nnen die dort wirkenden Kr?fte gemessen werden. In der Laudatio wurde dies als ?absolute Pionierarbeit“ gelobt. Cord Winkelmann hat sich inzwischen mit der Idee der sensorischen Oberfl?chenüberwachung von Maschinen- und Anlagenkomponenten als Bremer Uni-Ausgründung ?Winkelmann Mikrosysteme“ (http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/) selbstst?ndig gemacht. Sensorintegration ist am IMSAS ein Schwerpunk der Forschung. Die Promotion wurde durch die Zentralen Wissenschaftliche Einrichtung ?Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering“ (ISIS) mitfinanziert.
Die Schaeffler-Gruppe
Seit 1983 f?rdert die Schaeffler FAG Stiftung Forschung und Lehre in naturwissenschaftlichen-technischen F?chern. J?hrlich werden NachwuchswissenschaftlerInnen und Studierende ausgezeichnet, die mit ihren Arbeiten auf den Gebieten Fertigungstechnologie, Produktinnovation und Marketingstrategie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der W?lzlagertechnik geleistet haben.
Weltweit entwickelt und produziert die Schaeffler Gruppe Pr?zisionskomponenten und Systeme in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie W?lz- und Gleitlagerl?sungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen und leistet so einen entscheidenden Beitrag für die ?Mobilit?t für morgen“. Mit rund 80.000 MitarbeiterInnen an 170 Standorten ist die Schaeffler Gruppe in 49 L?ndern aktiv.
Februar 2015
Marie Curie ITN EngCaBra zeigt Ergebnisse.
Neue Wege in der Diagnostik und Therapieentwicklung bei Krebs und Erkrankungen des Gehirns hat das Projekt ?EngCaBra“ aufgezeigt. Die Abkürzung steht für ?Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development". Am Dienstag, 24. Februar 2015, haben beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer ?ffentlichen Postersession in das Glashaus des Geb?udes NW1 eingeladen. Vier Jahre lang, seit April 2011, lief das Projekt, an dem ein Konsortium aus acht Forschungsgruppen aus sieben L?ndern, darunter zwei Unternehmen und ein Krankenhaus, beteiligt waren. Das durch das Marie Curie-Programm der EU gef?rderte Projekt wurde von Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) und Microsystems Center Bremen (MCB) des Fachbereichs 1 Physik/Elektrotechnik der Universit?t Bremen geleitet. Die Kombination der Forschungsdisziplinen Elektronik, Mikrosensoren, Nanotechnologie, Biotechnologie und Medizin hat v?llig neue Messtechniken als Ergebnis. Sie liefern Informationen über die Analyse und Behandlung von Melanomen, Leuk?mie und Schizophrenie. Der gemeinsame Nenner dieser Krankheiten ist eine Fehlfunktion von menschlichen Zellen. So wurde beispielsweise ein Biopsie-Messger?t entwickelt, das Experten, die Gewebeproben von einem Patienten genommen haben, bei der Analyse unterstützt. Das Ziel des Instruments ist es, die Anzahl der falschen positiven und falschen negativen Ergebnisse, die beide eine hohe Belastung für die Patienten und für das finanzielle Budget des Krankenhauses darstellen, stark zu verringern.
Kontakt: Kai Burdorf, Microsystems Center Bremen, Tel: 0421 218 62640, E-Mail: kburdorfprotect me ?!mcb.uni-bremenprotect me ?!.de
Artikel dazu im Bremer Uni-Schlüssel BUS aktuell
Pressemitteilung der Universit?t Bremen
Forschungsvorhaben zur Reduzierung der mechanischen Belastung von Windkraftanlagen wird von der AiF gef?rdert. IMSAS und FWBI starten das Projekt ReDynForce
Im Projekt ReDynForce wird die M?glichkeit einer innovativen Anlagenregelung theoretisch und experimentell untersucht. Das Projekt wurde von Prof. Walter Lang (IMSAS) und Prof. Bernd Orlik (IALB) initiiert. Ausführende Forschungsstellen sind das IMSAS und das Friedrich Wilhelm Bessel Institut (FWBI). Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 24 Monaten und wird durch die AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. gef?rdert.
Dezember 2014
Neues Projekt startet im Januar 2015
In-Network-Datenanalyse r?umlich verteilter Gr??en
Nach dem Projekt zu Schimmel-Sensorik startet jetzt das zweite Folgeprojekt des Intelligenten Containers. Schwerpunkt des neuen Projektes ist die Analyse von typischen r?umlichen Sensordaten mit Hilfe von In-Network-Processing.
澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 finden sich unter Forschung.
November 2014 Neue innovative Impulse für die Wirtschaft und ein gro?er Erfolg für Bremen
Doktorand des IMSAS wirbt eines von drei neuen EXIST-Forschungstransfer-Projekte mit einem Gesamtf?rdervolumen von 1,6 Millionen Euro ein.
sensOsurf besteht aus einem Team von drei K?pfen um Dr.-Ing. Cord Winkelmann. Mentor ist Professor Walter Lang vom Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Uni Bremen. Mittels sensorischer Oberfl?chen wird eine Maschinenzustandsüberwachung auf Komponentenebene erm?glicht, um so jederzeit den wahrscheinlichen Ausfallzeitpunkt einer Komponente zu bestimmen. Bei sensorischen Oberfl?chen handelt es sich um Mikrosysteme, die direkt auf dem zu überwachenden Bauteil hergestellt werden. Einsatzbereiche sind beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Bereich hochwertiger optischer Komponenten zu finden. Namhafte Firmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen haben bereits jetzt gro?es Interesse bekundet.
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Bremer Elektrotechnikstudenten gewinnen Mikrosystemtechnik Preis.
Scipio (Scientific Purification Indicator) zeigt an, wann Wasser zu Trinkwasser wird.
Sauberes Trinkwasser ist in Afrika nicht selbstverst?ndlich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO propagiert deshalb die sogenannte SODIS-Methode (Solar Water Disinfection), um Wasser vor dem Trinken zu desinfizieren. Das vom Scipio Team entwickelte Messger?t - Scientific Purification Indicator - besteht aus einem dünnen, durchsichtigen R?hrchen, das durch den Flaschenhals in die PET-Flasche eingebracht wird. Enthalten sind Sensoren, die St?rke der UV-Strahlung, die Temperatur und die Lage der Flasche bestimmen sowie Solarzellen zur Energieversorgung. Eine Elektronik berechnet die notwendige Zeit und signalisiert den Anwender über eine Anzeige mit einfachen Piktogrammen, wann das Wasser für den Verzehr geeignet ist. Für die Realisierung von Prototypen gewannen die Bremer Studenten, die allesamt Tutoren im Grundlagenlabor Elektrotechnik sind, zahlreiche Sponsoren und Unterstützer, zu diesen z?hlen auch ITEM und IMSAS.
Belohnt wurden sie mit einem ersten Preis im gr??ten Studentenwettbewerb im Bereich Mikrosystemtechnik COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications). Zus?tzlich wurde Scipio für den iCAN 15, dem internationalen Contest of Applications in Nano-micro Technology, nominiert. Er findet am 21. Juni 2015 in Anchorage, Alaska, statt.
Wir wünschen den jungen Entwicklern viel Erfolg!
Auch in 2010 gewannen schon einmal Studenten der Universit?t Bremen mit einem Sensorm dem Ride-O-Meter, den Wettbewerb.
Oktober 2014 M4 Explorationsprojekt 'LifeChip'
Frank Bunge M.Sc. kommt von der Technischen Universit?t Ilmenau ans IMSAS um bei Prof. Michael J. Vellekoop im Rahmen des M4 Explorationsprojekts das Projekt LifeChip im Rahmen der Exzellenzinitiative der Universit?t Bremen zu beginnen.