Mit dem Sonderpreis würdigt der Bosch Health Campus im Namen der Robert Bosch Stiftung das innovative Projekt, das zur Verbesserung des Gesundheitssystems mit zukunftsf?higen digitalen L?sungen und KI beitr?gt.
Wie kann KI die Pflege verbessern?
Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ProKIP (?Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege) erforschten, wie KI-L?sungen erfolgreich in die Pflegepraxis integriert werden k?nnen. Das Fundament hierfür bildeten theoretische und empirische Erkenntnisse. Parallel dazu entwickelten die Forschenden ein KI-Pflege-Readiness-Assessment. Dabei handelt es sich um ein Bewertungsinstrument, mit dem geprüft wird, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vorbereitet sind.
Dabei wurden beispielsweise der Nutzen von KI-Systemen, die Datenqualit?t sowie ethische Fragen untersucht. Auch partizipative Ans?tze wurden geprüft, dabei wurde untersucht, wie Beteiligte, zum Beispiel Pflegekr?fte, Patient:innen oder Angeh?rige in die Entwicklung und Nutzung von KI einbezogen werden k?nnen.
Für den Wissens- und Datenaustausch wurde eine Plattform aufgebaut sowie Forschungswerkst?tten – sogenannte Labs – und fachliche Coaching-Angebote etabliert. Ziel war es, Erfolgsfaktoren für den Praxiseinsatz zu identifizieren. Innovativ waren insbesondere die Ans?tze für einen Datenschutz-by-Design für pflegerelevante digitale Daten.
?Der Preis macht die Innovationsleistung von KI-Pflege-Projekten und der Pflegepraxis sichtbar und schafft mit dem KI-Pflege-Readiness-Assessment erstmalig eine Wissensbasis zum KI-Reifegrad von Pflegeeinrichtungen und Kliniken“, sagt die Verbundkoordinatorin für das Projekt, Professorin Karin Wolf-Ostermann, Leiterin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universit?t Bremen.
Ma?geblich beteiligt an der Umsetzung des Projekts waren an der Universit?t Bremen die Forschenden Dr. Kathrin Seibert sowie Dominik Domhoff, Janissa Altona vom IPP sowie Dagmar Borchers, Professorin für Angewandte Philosophie an der Universit?t Bremen mit ihrem Team.
Das Projekt ProKIP hat bundesweit acht Verbundprojekte des F?rderprogramms “Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen” des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt über 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育ere Jahre begleitet und evaluiert.
Neben der Universit?t Bremen waren am Projekt als Partner die Charité - Universit?tsmedizin Berlin, die Berliner Hochschule für Technik, der Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft, Halle (Saale) und das Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin beteiligt. Gef?rdert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Mit dem Preis ?Ideas for Impact“ (ehem. Otto Mühlschlegel Preis der Robert Bosch Stiftung) werden wegweisende Versorgungskonzepte und soziale Innovationen ausgezeichnet, die insbesondere ?lteren Menschen eine bessere Gesundheit und 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 Lebensqualit?t versprechen und dabei eine Wirkung auf die qualitative Entwicklung der Gesundheitsversorgung insgesamt entfalten. Der Ideas for Impact wird alle zwei Jahre verliehen – dieses Jahr erfolgt erstmalig auch die Vergabe eines Sonderpreises.
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Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universit?t Bremen
Telefon: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

